Freitag, 29.02.2008
Da uns ja am Donnerstag Caroline überredet hat mit Ihnen durch Gotland zu düsen, haben wir zunächst einmal gut gefrühstückt und uns eine Jause für unterwegs hergerichtet. Um ca. halb 11 geht es dann los. Die 3 Franzosen holen uns bei dem ICA-Markt gegenüber unsere Wohnung ab.
Wir beschlossen uns den Süden von Gotland anzuschaun. Carline übernahm dabei dir Rolle der Autofahrerin und kutschierte uns mit dem grünen Ford durch Gotland. (C:ma, ich freu mich ja auch schon wieder aufs Autofahren
)

Unseren ersten Halt machten wir in einer kleinen Abzweigung der Strasse, die eigentlich für Polizeikontrollen vorgesehen ist. Der Strand selbst war deshalb ziemlich nett, weil es teilweise sogar ein Sandstrand zu sein schien. Zufällig entdeckten wir bei unserem kurzen Halt hinter einem Busch einen alten Bunker.

der Strand

der Bunker
Nach dem kurzen Stop ging es entlang der Küste weiter in Richtung Klintehamn.
Nachdem es in Klintehamn bis auf einige Windkraftwerke und eine große Fabrik nichts besonderes anzusehen gab (immerhin handelt es sich um eine der größten Städte) entschieden wir uns gleich weiter zu fahren.

Danach folgte etwas was auf Gotland sehr typisch zu sein scheint und uns bereits bei unserer Exkursion in den Norden aufgefallen ist: IMMER WIEDER DIESELBE LANDSCHAFT!


Entweder erstreckt sich links und rechts der Strasse ein immer gleich aussehender Wald, es gibt ringsum Felder oder man fährt durch ein kleines Örtchen mit einer in fast 80% der Fälle gleich aussehenden Kirche (die Türen und Fenster variieren, die grundsätzliche Form ist aber gleich).
(S: klingt jetzt ja wirklich langweilig, ist es aber nicht! Solang man an der Küste bleibt, ist es wirklich schön und auch immer ziemlich anders)
Um uns bei Laune zu halten entschied sich unsere Chauffeurin (Caroline) mal eben schnell in den nächsten Waldweg einzubiegen.

der Waldweg(S: Ich hoffte wirklich, dass der Weg nicht zu nass bzw. gatschig ist, und wir stecken bleiben, aber Caroline verstand es gut mit dem Gas umzugehen und so glitten wir friedlich an den zahlreichen Bäumen vorbei ins Ungewisse.)

Es war wirklich sehr lustig auf dem Waldweg zu fahren, jedoch wie es nun einmal so ist, das Leben is ka Semmerl und so hatte uns wohl jemand einige Steine oder besser gesagt Bäume in den Weg gelegt.

Deshalb hies es erstmal einmal ausschwärmen und die Lage sondieren.

Allerdings zeigte sich, das hinter dem kleinen Baum der eigentlich kein Problem dargestellt hätte, auch noch ein großer schwerer dicker Baumstamm über die komplette Strasse lag.

Weiters sahen wir hier, dass ca. 100 Meter weiter vorne, der Waldweg wieder in die Strasse mündet.
Um also nicht den ganzen Weg wieder verkehrt zurückfahren zu müssen, versuchte unsere starke Caroline den Baum zu heben.

Da sich dieser aber nicht einmal einen mm bewegte, packten nun auch die zwei starken Jungs an.

C: Nicola und ich begnügten uns damit, dieses tolle Ereignis zu fotografiern
(damit ihr ja auch etwas habt)
Da tat sich immerhin schon ein bisschen etwas, trotzdem war es noch immer unmöglich diesen Baum irgendwie von der Straße zu bekommen. Hier umzudrehen war auf diesem schmalen Weg natürlich auch nicht möglich….alles mussten wir doch alles wieder verkehrt zurück fahren.
Caroline meisterte dies aber bravourös und wir konnten uns auf den Weg nach Hemse begeben. Dort gab es natürlich auch einen ICA-Markt (gibt es ja in jedem kleinen Ort) wo wir uns eine kleine Stärkung kauften. Auf der Suche nach einem schönen Platz zum jausnen sahen wir endlich auch ein paar Schafe (die vermissten wir auf unserem Ausflug ja schon sehr, da es ja immerhin gleich viel Schafe wie Menschen auf der Insel geben soll) und ein paar Pferde. Eines von denen posierte extra für uns und lächelte in die Kamera. (Caroline ist dafür extra mitten auf der Straße stehen geblieben. Da es aber eh nicht so viel Verkehr auf diesen Straßen gibt, war das ja kein Problem)

Nachdem wir uns dann in Gegenwart einiger Schafe gestärkt hatten (es war echt sehr sehr windig und daher a bissl kalt) ging es weiter nach Ljugarn.

In Ljugarn sahen wir uns dann den tollen großen einzigarten Leuchturm an, der nur schwer die umliegenden Häuser überragte. Leider konnten wir jedoch nicht hinauf steigen, da abgesperrt war.

Kurz darauf ging es weiter nach Roma und zu einer Klosterruine, die ja doch eine Sehenswürdigkeit in Gotland ist. Es stellte sich heraus das diese Ruine als Freiluftbühne benutzt wird. (C: ich hab gleich amal getestet
)

unserer Kletterversuche:


Den ganzen Trip schlossen wir dann mit einem Besuch beim Intersport (ja den gibt es da auch) und des Systembolaget ab.


Unser Ausflug führte uns also wie ihr auf der folgenden Karte sehen könnt, quer über die Insel.

A = Visby
B = Klintehamn
C = Hemse
D = Ljugarn
E = Roma