Verfasst von: wirsindimikealand | Juni 23, 2008

The Trip – Day 9: Malmö

Montag, 23.06.2008

Heute morgen gegen 3/4 7 kommen wir total müde und mit leichten Verspannungen in Malmö an. Wir schleifen unser Gepäck durch die Stadt zum Hostel (S:Gott, der Koffer is soooo zaaachh).

Als wir dort ankommen, verstaun wir unser Gepäck im Abstellkammerl und waschen uns erstmal den Schlaf aus den Augen. Danach spazieren wir durch die Stadt, sehen uns die Altstadt an und wie die Leute gegen 9 Uhr mal langsam zu arbeiten anfangen.
Schließlich genehmigen wir uns ein Frühstück und gehen wieder zur Herberge zurück.
Nach ein bisschen „Büroarbeit“ können wir schließlich unser Zimmer beziehen. Das Zimmer ist wiedermal richtig groß und wir rasten uns kurze Zeit darin aus.

Danach machen wir wieder die Stadt unsicher, besorgen uns ein Abendessen und etwas Trinkbares.

Tja und schließlich essen wir in unserer Herberge zu Abend und fangen mal an unser Gepäck zum letzten mal umzupacken um das Gewicht am strategisch besten zu verteilen.

Verfasst von: wirsindimikealand | Juni 22, 2008

The Trip – Day 8: Göteborg – Stockholm – Malmö

Sonntag, 22.06.2008

Der letzte Tag in Göteborg wurde in einem der größten Einkaufszentren Europas abgeschlossen. Da wir aber unser Gepäck nirgends abgeben konnten, wurde das ganz schön anstrengend. Dennoch hat es sich gelohnt.

Mittlerweile ist es fast 15 Uhr und wir sind unterwegs Richtung Stockholm, wo wir uns noch ein bisschen rumtreiben werden, dann schnell unser Gepäck abholen um dann am Abend den Nachtzug nach Malmö zu erwischen.

Verfasst von: wirsindimikealand | Juni 21, 2008

The Trip – Day 7: Göteborg „Midsommar“

Samstag, 21.06.2008

Heute morgen wollten wir gar nicht aus dem super gemütlichen Bett aufstehn, aber irgendwann rafften wir uns doch dazu auf. Das Wetter war leider nicht gerade berauschend und daher hatten wir uns ziemlich eingepackt.

Wir spazierten in der Früh nach Haga und fanden dort ein gemütliches Kaffehaus in dem wir uns ein Frühstück genehmigten.
Danach machten wir Sight bzw. Cityseeing. Es stellte sich nämlich heraus, das bis auf ein paar Restaurants und Touristenshops nichts offen hatte. Dennoch sammelten wir ein paar interessante Eindrücke von der Stadt.

Am Nachmittag gingen wir nochmal kurz in unsere Unterkunft um zu planen und ein paar Unterkünfte für Malmö rauszusuchen.

Danach schauten wir uns den Botanischen Garten von Göteborg an (C: Mama, das hätte dir gefallen)
Wirklich interessant, dass es quasi mitten in der Stadt einen richtigen Wald geben kann.

Danach gingen wir durch den Slottskogen Park zurück in die Stadt. Unterwegs schauten wir uns noch ein Kubb Spiel an, echt lustig und wir hoffen das können wir noch irgendwo auftreiben.

Da uns der Hunger dann so richtig gepackt hatte, gingen wir ins nächste Pub und bestellten uns ein NY Double Pork Chop und BBQ Rips mit Wedges, Chips, Garlic Bread und Pfeffer Sauce. Zusammen mit ein paar Bier passte das natürlich super zum Fußballspiel.

Dann gings ab ins Bett, damit wir morgen fit sind.

Verfasst von: wirsindimikealand | Juni 20, 2008

The Trip – Day 6: Göteborg „Midsommarafton“

Freitag, 20.06.2008

So, nach mehr als 25 Stunden Zugfahrt kommen wir gegen halb 12 in Göteborg an. Jetzt hieß es die Herbergen abzuklappern ob noch etwas frei ist.

Die erste Unterkunft, die wir uns rausgesucht hatten war leider schon ausgebucht, aber bei der zweiten hatten wir Glück. Wir bekamen endlich einmal ein Doppelbett :D .

Auf jedenfall erfrischten wir uns dann gleich einmal mit duschen, usw.

Danach packten wir uns aber gleich wieder zusammen und machten uns auf den Weg in den Slottskogen Park, wo die Midsommerfeier abgehalten wird.

Als wir kurz vor 4 dort ankamen, waren noch nicht viele Leute da, aber um 16 Uhr war dann auf einmal doch die ganze Wiese belegt.
Mitten auf der Wiese war der Mai-Baum aufgestellt, der aber nichts mit unserem Mai-Baum zu tun hat (schaut auch anders aus).

Kurz nach 4 kamen dann einige in alte Trachten gekleidete Schweden + Band und dann tanzten sie auch schon los. War ganz lustig, und einige der Lieder sind zumindest von den Melodien her bekannt gewesen.

Nachdem die Vorführung beendet war, wurden auch die rundherum stehenden Leute mit einbezogen und das ganze dauerte dann über eine Stunde.

Viele der Leute hatten Essen und trinken mitgebracht und als wir aufgrund des stärker werdenden Windes den Park verliesen kamen uns noch immer neue Leute mit Systembolaget Sack.Auch das typisch schwedische Spiel Kubb wurde auf den Wiesen gespielt.

Wir spazierten daraufhin noch einige Zeit durch die Stadt, die wirklich recht nett ist (besonders der kleine Stadtteil Haga), kauften uns dann noch Chips und Bier und machten uns einen gemütlichen Abend in unserem großen Doppelbett mit unserem kleinen EEE als Großbildfernseher.

Verfasst von: wirsindimikealand | Juni 19, 2008

The Trip – Day 5: Narvik-Göteborg

Donnerstag, 19.06.2008

Nach dem wir uns wieder mal beim Frühstück komplett vollgestopft hatten, spazierten wir noch ein bisschen durch das verregnete Narvik. Um kurz vor 11 bestiegen wir dann den Zug von Narvik in Richtung Göteborg.

Vor uns liegen damit ca. 25 Stunden Zugfahrt. Von Narvik bis Boden waren wir eigentlich ziemlich einsam in dem Bahnwaggon. Dann mussten wir allerdings in einen anderen Zug umsteigen und in dem war eigentlich schon fast alles besetzt, bzw. hatten fast alle eine Sitzreservierung.

Wir wollten uns vor der Abfahrt eben auch solch eine besorgen um Stress zu vermeiden, aber dies war irgendwie nicht so leicht machbar.

Auf jedenfall haben wir es irgendwie geschafft in der Nacht ein paar Stunden zu schlafen und mittlerweile sind wir fast in Göteborg und haben uns im Zugrestaurant schon eine heiße Schokolade und Orangensaft gegönnt.

Jetzt werden wir uns erstmal noch ein Marmeladebrot (C: Danke Pappa für die Marmelade) streichen und wir hoffen, das wir mit nicht allzuviel Verspätung in Göteborg ankommen. Damit haben wir dann die längste Reise absolviert, denn nach Hause fahren wir dann nur 13-14 Stunden dauern.

Verfasst von: wirsindimikealand | Juni 18, 2008

The Trip – Day 4: Gällivare-Kiruna-Narvik

Mittwoch, 18.06.2008

Gällivare
Heute haben wir uns nach einem guten und ausgiebigen Frühstück Gällivare unter Tags angeschaut….naja eigentlich haben wir es ja auch schon unter Tags gesehen weil es ja nicht Nacht wird, aber wir meinen damit halt am Vormittag, also zu früheren Uhrzeit :-)

Wir sind durch die Stadt geschlendert, haben Karten gekauft und brav geschrieben und noch ein paar Vorräte für die nächste Zugfahrt eingepackt. Wir haben auch dem Systembolaget einen Besuch abgestattet, denn eine andere Spezialität in der Gegend von Gällivare ist der Cloudberry Likör und den wollten wir eigentlich Carina’s Dad als Souvenir mitbringen. Leider gibt es diesen Likör nur auf Vorbestellung und unsere Zeit in Gällivare ist bereits abgelaufen.

Gällivare-Kiruna-Narvik
Um ca. 14:00 Uhr ging unsere Reise dann weiter und zwar Richtung Kiruna, die nördlichste Stadt Schwedens. Dort angekommen, waren wir jedoch nicht wirklich sehr von der Stadt begeistert und wussten eigentlich auch nicht was wir so machen sollten und da der Zug mit dem wir gekommen sind in Kiruna 30min gewartet hat sind wir da auch gleich wieder eingestiegen und haben uns auf den Weg nach Narvik gemacht. Da unsere Zeit ja leider sehr begrenzt ist, mussten wir uns zwischen Kiruna und Narvik entscheiden und da wir doch mal nach Norwegen und wieder ans Meer wollten, haben wir uns für Narvik entschieden.
Damit ist Narvik, der nördlichste Punkt den wir bereisen (2.407 km vom Nordpol, 3.159 km von Wien, 1.425 km von Stockholm).

Zwischen Kiruna und Narvik hat sich die Landschaft dann doch wesentlich verändert. Anstatt lauter Nadelbaumwälder und ziemlich flacher Landschaft bekamen wir dann kleinere Berge, viel Gestein und Fjorde zu sehen. Wir kümmerten uns in dieser Zeit auch um eine Schlafmöglichkeit in Narvik, da es jedoch nur in den Städten Empfang gab, hatten wir dafür nur ein paar Minuten Zeit und da der Herr von der Rezeption keine Stift bei der Hand hatte, wurde Stefan einfach zu Bond, James Bond ;-) (S: Vorschlag des Rezeptionisten um Zeit zu sparen und weil er sich meinen Namen nicht merken konnte).

Um ca. 20:00 Uhr kamen wir dann in Narvik an und machten uns auf die Suche nach der Herberge. Dort hatten wir beim Einchecken wegen dem zuvor erwähnten Namen schon recht viel Spaß und der Rezeptionist wollte schon immer mal James Bond in seinen Computer tippseln.

Nach dem wir das Gepäck verstaut und das Bett überzogen haben, haben wir uns noch die Stadt angeschaut, sind zum Hafen spaziert und haben uns dann noch einen kleinen Snack in einer Pizzeria gegönnt. Wieder einmal waren wir in einem Land / in einer Stadt wo wir nichts verstehen werden, tja da haben wir wohl ein bisschen falsch gedacht, denn die Schweden und die Norweger haben ja doch eine sehr ähnliche Sprache und so konnten wir zumindest einige geschriebene Sachen verstehen.

Verfasst von: wirsindimikealand | Juni 17, 2008

The Trip – Day3: Östersund-Mora

Dienstag, 17.06.2008

Östersund
Der heutige Tag begann für uns schon recht früh. Um dreiviertel 6 läuteten unsere Wecker und nach Duschen und zusammenpacken hieß es dann Frühstücken gehen. Auch das heutige Frühstück war einfach super. Es war wieder alles vorhanden (neben Marmelade, frisch gebackenes Brot, Wurst, Käse, weich gekochte, hart gekochte Eier und und und es gab sogar Ham and Eggs). Leider hatten wir heute nicht so viel Zeit zum Frühstücken, da wir ja um 7:00 Uhr los gehen mussten um unseren Zug zu erwischen. Trotzdem gelang es uns aber uns wieder voll zu mampfen. :-D

Östersund-Gällivare
Um 7:15 ging dann unsere Reise in den Norden weiter. Heute standen ca. 14 Stunden Zug fahren auf dem Programm. Wohlgemerkt haben wir natürlich wieder ein paar Pausen eingelegt, die insgesamt wohl ca. 3 Stunden ausgemacht haben.
Die erste zehn minütige Pause war um 8:54 in Ulriksfors. Dort bekam man kleine „Picknickkorbe“ mit Getränk, Sandwich und oder kleinen Leckereien. Diese konnte man zuvor im Zug bestellen. Bei diesem kleinem Standl konnte man auch Eisenbahn-Nägel zum Flaschen öffnen kaufen. Stefan probierte das natürlich gleich einmal bei unserem gekauften Wasser aus. Doch leider waren die Nägel zu teuer und so fuhren wir ohne diesem originellen Flaschenöffner weiter.

Unsere Tour führte uns wieder durch lauter Wälder und kleinen Siedlungen. Die Wälder hier, wirken sehr sumpfig und feucht und bestehen meistens aus Nadelbäumen. Eine Art der Laubbäume macht sich jedoch auch immer wieder bemerkbar, da wir zwei jedoch in diesem Gebiet wirklich wirklich mies sind, wissen wir leider nicht was für ein Baum das ist.

In den folgenden Stunden machten wir immer wieder Halt um die Nahrungsvorräte aufzufüllen (wir haben nur einmal ein Rentierfleisch Sandwich gekauft) oder die Geldbörse anderweitig mit Souvenirs und Fischerhüten mit integriertem Mosquito Netz zu erleichtern.

Aber nicht nur in Sandwichart sind uns Rentiere begegnet, sondern wir haben ein paar davon sogar im Wald gesehen. Und auch wenn man sie nicht so gut wie im Skansen Freiluftmuseum gesehen hat, war es trotzdem noch besser die Rentiere in der freien Natur zu sehen.

Einmal blieb der Zug auch vor einer Brücke stehen und wir konnten aussteigen um selbst darüber zu gehen. Es ist wirklich unglaublich wie weit man hier oben im Norden mit freiem Auge sehen kann. In Österreich gibt’s ja doch immer wieder einen Berg, Hügel oder sonstige Hindernisse.
In einem kleinen Bahnhof im nirgendwo gab es ein kleines Museum zum Gedenken an die Leute, die die Eisenbahnstrecke gebaut haben, allerdings haben wir da leider unseren Fotoapparat vergessen.

Natürlich blieb unser Zug auch am Polarkreis um 19:15 stehen. Ab diesem Zeitpunkt war uns bewusst, das wir von jetzt an viel Tageslicht haben werden. Am Polarkreis, der sich übrigens jedes Jahr verschiebt (im Moment 14,4 Meter pro Jahr) haben wir dann natürlich ein paar Fotos gemacht.
Auf dem Schild das am Polarkreis stand konnte man folgende Entfernungen ablesen:

Nordkap: 565 km
Nordpol: 2.611 km
Äquator: 7.389 km
Südpol: 17.389 km

Danach fuhren wir weiter und ca. eine Stunde später aßen wir ein paar Kilometer oberhalb von Jokkmokk in Valkijaur zu Abend. Das Essen hatten wir uns im Zug bestellt und so wartete es schon fertig auf uns. Zur Begrüßung gab es Preiselbeersaft und ein Stückchen von einer Rentier-rolle (S: Schwedischer Kebab :D ).
Stefan verspeiste dann einen Rentierburger und Carina hatte sich einen geräucherten Saibling mit Kartoffelpüree bestellt.
Beides war exzellent und so konnten wir unsere Fahrt, gut gestärkt wieder aufnehmen. Achja, ausserdem mussten wir schleunigst weiterfahren, weil Touristen wohl als Delikatesse bei den einheimischen Mosquitos zählen.

Gällivare
Auf jeden Fall kamen wir um 21:45 in Gällivare an. Unser Host holte uns mit dem Auto am Bahnhof ab, wir stellten unser Gepäck ins Zimmer, packten den einen Rucksack um, bezahlten und machten uns wieder auf den Weg zum Bahnhof. Dort trafen wir wieder auf 3 aus der Inlandsbanan bekannte Gesichter (Ein schwedisches Ehepaar und eine Schweizerin). Wir 5 hatten das selbe Ziel, nämlich die Mitternachtssonne am „Berg“ Dundret zu erleben. Die Anführungszeichen deshalb, weil der Berg nur 835 Meter hoch ist, und das is ja nix.

Um ca. 23 Uhr kam der Bus, in dem für min. 50 Leute Platz war. Wir setzten uns hinein und fuhren Richtung Schnee. Jap auf dem „Berg“ gab es noch vereinzelt Schnee. Um 23:30 Uhr sind wir dann am Gipfel angekommen und es kam uns gar nicht wie fast Mitternacht vor sonder eher wie Vormittag. Da es jedoch windig und doch eher kalt war (Carina hatte sogar Haube, Handschuhe und Schal an) ging wir nach einiger Zeit mit den anderen in die Berghütte. Da wärmten wir uns mit einer heißen Schokolade, Kaffee und Väffle med vispgrädde (also Waffel mit Schlagobers). Ganz spezielle für die Gegend in Gällivare sind Waffeln mit Hjortronsylt (Cloudberry jam). Auch uns hat es sehr gut gemundet und der Busfahrer hat uns währenddessen sehr gut über verschiedenstes informiert.

Durch die Fenster konnten wir noch immer die Mitternachtssonne beobachten und es ist wirklich toll so etwas mal live miterleben zu können (auch wenn die Busfahrt doch sehr teuer war). Natürlich haben wir sehr sehr viele Fotos gemacht aber es ist einfach unmöglich so etwas mit einer Kamera einzufangen. Man muss es einfach selbst erlebt haben. Um ca. 1:00 machten wir uns dann wieder auf ins Tal und der Busfahrer war sogar so nett und hat jeden von uns direkt vor die Haustür geführt.
Es war natürlich noch immer so hell wie am Nachmittag und wir waren eigentlich noch gar nicht müde, aber da wir ja morgen doch wieder bald aufstehen müssen, haben wir zunächst einmal das Zimmer so gut wie möglich verdunkelt und uns ins Betti gekuschelt.

Verfasst von: wirsindimikealand | Juni 16, 2008

The Trip – Day 2: Mora – Östersund

Montag, 16.06.2008

Mora
Der heutige Tag begann mit einem wahnsinnig genialen Frühstück im Hotel, zu dem das Hostel gehört. Neben Toast, frischem Brot, Wurst, Käse, Pastete, Gemüse, Joghurt und Müsli gab es auch weiche Eier.(C:“Ich bin begeistert!“)

Nachdem wir uns eine Stunde lang den Bauch vollgeschlagen haben, packten wir unsere Rucksäcke, checkten aus und verstauten das Gepäck im Hotel.
Danach marschierten wir in die Stadt und schauten uns die dortigen Geschäfte an. Typisch für Mora sind die sogenannten Dala-Pferde, die von Hand geschnitzt und bemalt werden.
Mora selbst ist eine schnucklige kleine Stadt am See oder mit den Worten von Carina: „Ich bin begeistert!“

Um ca. halb 2 holten wir unser Gepäck aus dem Hotel und gingen zum Bahnhof. Dort gönnten wir uns zusammen noch einen kleinen Snack.
Schließlich stiegen wir in den Inlandsbananzug ein und begannen unsere Reise nach Östersund.

Mora-Östersund

Das tolle an der Inlandsbana ist, dass es sich um einen im Prinzip reinen Touristenzug handelt. Deshalb bleibt er auch ab und zu stehn um sich eine Sehenswürdigkeit anzuschauen.
Der Zug besteht eigentlich nur aus 2 Waggons und es gibt soetwas ähnliches wie einen Guide, der immerwieder an der Strecke liegende Dinge erklärt.

Als wir einstiegen setzen wir uns gleich einmal auf einen 3er Platz verstauten unser Gepäck und nahmen uns die vorhandenen Brochüren vor.
Neben einem Magazin mit Tips und Übernachtungsmöglichkeiten an der Strecke, gab es auch noch eine Fahrplan Ausdruck und eine Speisekarte.
Natürlich blätterten wir gleich im Informationsmaterial herum. Die Speisekarte fanden wir dabei besonders interessant.
Entlang der Strecke, sind je nachdem welchen Streckenabschnitt man befährt, Essensmöglichkeiten eingetragen. Will man beispielsweise auf der Fahrt von Mora nach Östersund um 19 Uhr Abendessen, so kann man sich folgende Leckereien vom Zug-Guide vorbestellen lassen:

Elcheintopf à la Big Moose mit gekochten Rödokartoffeln und Preiselbeeren aus Jämtland
Rentiergeschnetzeltes mit gepressten Rödökartoffeln und Preiselbeeren aus Jämtland
Ofenmariniertes Regenbogenforellenfilet aus Jämtland, gekochte Rödökartoffeln mit Dillmajonäse

Der Zug-Guide gibt die Bestellung dann an das an der Bahnstrecke gelegene Restaurant weiter und wenn man bei der Station aussteigt, steht das Essen schon quasi auf dem Tisch.

Auf jedenfall dauert unsere Zugreise von Mora nach Östersund heute fast genau 6 Stunden, in denen wir sogar Zeit und eine Handyverbindung fanden um uns eine Unterkunft in Östersund zu organisieren.

Die Fahrt ansich führte uns einige Kilometer weiter in den Norden hinauf. Die Zugstrecke führte vorbei an vielen Wäldern, Seen und kleinen Städtchen. Um ca. 16 Uhr machten wir einen kurzen Stopp mitten im Wald und marschierten in den Wald hinein. Nach ca. 10 Minuten kamen wir zu einer Bärenhöhle. Danach ging es wieder zurück und die Reise wurde fortgesetzt.

Schliesslich kamen wir zur Pause wo das Abendessen eigenommen wurde.
Da wir nichts bestellt hatten und sich in der kurzen Zeit kein wirklich großer Spaziergang ausgehen würde, setzten wir uns einfach an die Bar.
Carina trank einen Tee und Stefan bestellte sich ein „Stor Stark“, also ein großes starkes Bier. Der Kellner wollte dann wissen was für eines und als wir zum Kühlschrank blickten, sahen wir etwas wunderschönes. Stiegl.

In dieser winzig kleinen Stadt, irgendwo in der Mitte von Schweden, viele hundert Kilometer entfernt von der Heimat, gibt es Stiegl. Unglaublich, wir sind begeistert! :D

Auf jedenfall hat das Stiegl fantastisch geschmeckt, und eine gute Stunde später checkten wir in unserer Unterkunft ein.

Reserviert hätten wir eigentlich ein Doppelzimmer in einer Pension aber, warum auch immer, wurden wir upgegradet und so bekamen wir ein Zimmer in einem 3 Sterne Hotel zum selben billigeren Preis :-) Das Zimmer war noch größer als unser letztes …mit so viel Luxus hätten wir ja gar nicht gerechnet.

Auf jeden Fall kamen wir gerade zum Anstoß des Fußballspieles in Zimmer und schalteten dann natürlich gleich unseren Fernseher ein (ein eigener Fenseher…Luxus pur *g*). In der Pause beschlossen wir jedoch doch noch ein bisschen durch die Stadt zu schlendern. Unser Ziel war O’Learys wo wir uns noch die zweite Hälfte angeschaut haben. Und natürlich genau in den 9 min die wir nicht gesehen haben, fiel das entscheidende Tor :-(

Nach dieser Niederlage schlenderten wir noch ein bisschen am See entlang. Ja, auch Östersund hat wieder einen See. Mitterlweilen war es schon 23:00 Uhr jedoch noch immer hell. Das Bild das uns am See offenbarte war einfach schlecht hin einzigartig. So ein Schauspiel wie es hier am Himmel gibt, wird man wohl bei uns zu Hause nie zu Gesicht bekommen. Kurz gesagt, wir sind auch von Östersund „begeistert“ :-) und ein bisschen traurig, dass es morgen gleich in der Früh schon wieder weitergeht.

Tja und da wir morgen deshalb eben früh rausmüssen, werden wir uns jetzt ins Betti hauen. Schlaft gut!!

ps. es ist kurz vor 00:28 uhr und es ist noch immer nicht dunkel .-)

Verfasst von: wirsindimikealand | Juni 15, 2008

The Trip – Day 1: Stockholm – Uppsala – Mora

Sonntag, 15.06.2008

Tagwache ist heute bereits um ca. 3/4 9. Wir packen noch unser restliches Zeug in die Rucksäcke, frühstücken, verabschieden uns von Marianne und begeben uns dann zum T-Centralen (Hauptbahnhof) in Stockholm, wo wir schon von Carinas Verwandten erwartet werden.

Gott sei Dank werden wir noch ein bisschen Gepäck (Carinas Notebook Rucksack und Stefans Wintermantel) los. Dann ist es aber eh schon Zeit und wir begeben uns zum Gate für den Flughafenbus um uns zu verabschieden. Kurz bevor der Bus einrollt, verlassen viele der wartenden das Gate und gehen nach draussen um direkt in den Bus einsteigen zu können.

Da es aber eigentlich immer genug Platz bzw. Busse gibt bleiben wir drinnen und stehen in erster Reihe vor dem Gate. Der Bus rollt an, die Türen gehen auf, Gepäck ist verstaut aber es sind keine Sitzplätze mehr vorhanden. Die Dame vom Busunternehmen erklärt das gleich der nächste Bus kommen wird und Carinas Papa und Onkel, holen sich ihre Gepäcksstücke wieder.

Nach guten 20 Minuten kommt der nächste Bus, gleiches Prozedere, aber diesmal sind Carinas Verwandten ja schon draussen. Carinas Papa und Onkel schaffen es das Gepäck hinten im Bus zu verstauen und setzen sich hin. Inzwischen sind Carinas Mama und Tante vorne beim einsteigen, doch auf einmal schiebt der Busfahrer sie wieder zurück raus aus dem Bus und meint, es gibt keine Plätze mehr.

Das finden natürlich alle (Mama, Tante und die Gruppe Italiener die auch in den Bus will überhaupt nicht lustig). Carina sieht dann aber, dass gerade der nächste Bus einfährt und so müssen Männchen und Weibchen getrennt von einander die 1,5 Stunden Busfahrt überstehen.

Wir begeben uns auf jedenfall danach zu den Bahngleisen, holen noch ein paar Informationen ein und besteigen um 12:11 den Zug nach Uppsala. Dort verbringen wir aus Angst keine Unterkunft in Mora mehr zu bekommen nur 1.5 Stunden, sehen uns aber immerhin die Domkirche und ein bisschen von der Innenstadt an. Am Bahnhof wird noch schnell das schwedische Handy aufgeladen und dann setzen wir uns um 14:26 in den Zug nach Mora.

Die Fahrt ist ziemlich angenehm und die Züge (2.Klasse) wahnsinnig bequem und man hat vorallem viel Platz. Die Steckdosen am Platz funktionieren aber leider nicht, weshalb wir das schwedische Handy über den EEE aufladen müssen, was diesem wiederum den Akku ziemlich schnell dahin rafft. Trotzdem schaffen wir ein paar Nachträge für den Blog
, allerdings hebt uns keine der von uns rausgesuchten Hostels am Telefon ab und so fahren wir verdammt gespannt nach Mora.

Um ca 17:30 treffen wir dann in Mora ein, wo wir gleich gegenüber vom Bahnhof ein recht nettes Zimmer in einem Hostel beziehen. Nachdem die Betten gemacht sind, machen wir uns auf in die Stadt.

Diese ist wirklich ziemlich nett und wir finden die wichtigsten Sachen gleich auf anhieb. Dazu zählen zum Beispiel das Vasalauf Museum, das Andreas Zorn Museum und die zahlreichen Dala-Pferde.

Nach einem netten Spaziergang machen wir es uns in einem Chinesischen Restaurant gemütlich, wo wir eine Kleinigkeit zu uns nehmen.

Schließlich beenden wir unseren Abend mit duschen, Blog schreiben und der Feststellung, das man jetzt (00:04) draussen noch immer ohne Probleme Tischtennis ohne Licht spielen könnte :D

Bis bald!

Los Schwedos

Verfasst von: wirsindimikealand | Juni 12, 2008

Stockholm Tag 2

Donnerstag 12.06.2008

Heute trafen wir uns um 10.00 Uhr am Hafen mit unserem Besuch. Der Tag startete mit einer Bootsfahrt, und zwar haben wir die Insel Djurgarden umfahren. Das Wetter war Gott sei Dank nicht so schlecht und so konnten wir die Sitze im Freien belegen. Nach den 1,5 Stunden am Boot, kamen wir gerade rechtzeitig zum Wachwechsel. Wir machten uns also auf dem Weg zum Schloss und warteten noch ein bisschen bis es los ging. Obwohl wir den Wachwechsel ja schon gesehen haben, war es trotzdem wieder sehr interessant. Obwohl ja dieses Mal die Musikkapelle noch besser war als letztes Mal.

Danach gönnten wir uns Kaffee und heiße Schokolade im Schlosscafe um uns danach wieder gestärkt und aufgewärmt das Schloss bzw. die Gemächer anzusehen. Vor allem der Stammbaum von Bernadotte faszinierte uns sehr. Auch die Frage wie der Sohn von Carl Gustav …… heißt wurde damit beantwortet. Wie ihr ja wahrscheinlich wisst, hatten früher nur Männer das Vergnügen Kronprinz zu werden, jetzt jedoch erstmalig ist eine Frau Kronprinzessin und anscheinend freuen sich die Schweden schon sehr wenn Prinzessin Victoria heiratet. (wurde uns zu mindestens bei unseren letzten Stockholmaufenthalt mitgeteilt)
Natürlich durfte die Schatzkammer auch nicht fehlen, dieses Mal war sie ja geöffnet :-)

Danach trennten sich dann kurz unsere Wege. Carina’s Eltern, Tante und Onkel statteten dann noch der Rüstkammer einen Besuch ab. Wir zwei machten es uns in der Zwischenzeit in der Sonne gemütlich, schauten ein paar Touristen bei einer Schnitzeljagd und Boccia spielen zu, und erkundeten die Gegend nach Restaurants. (der Hunger machte sich ja doch schon bemerkbar).

Wir trafen uns dann also wieder beim Schloss und kehrten in ein ehemaliges Gefängnis ein.

Wieder gestärkt schlenderten wir noch eine Weile in der Altstadt herum bevor es dann wieder ins Apartment ging und um uns das Fußballspiel anzuschauen.

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